Sonderpädagogische Zusatzausbildung

Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung in Werkstätten für behinderte Menschen

Schwerpunkt

  • Psychische Behinderung
  • Geistige und körperliche Behinderung

Zielgruppe
Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter in Werkstätten für Menschen mit Behinderung, die gemäß § 9.3 der Werkstätten-Verordnung eine sonderpädagogische Zusatzqualifikation erwerben müssen.

Ziel des Kurses
Durch die Teilnahme an dieser Fortbildung sollen Grundqualifikationen erworben, vertieft und er-gänzt werden, die für die Förderung und Betreu-ung behinderter Menschen im Rahmen der sozialen und beruflichen Rehabilitation erforderlich sind. Diese Grundqualifikationen sollen es ermöglichen, die Aufgaben der Werkstatt auch in Zukunft innovativ lösen zu können. Dazu gehören technische, soziale und pädagogische Kompetenzen. Die Fortbildung führt zum anerkannten Abschluss: Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung.

Teilnahmevoraussetzungen
Eine abgeschlossene qualifizierte Berufsausbildung und eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder eine mindestens sechsjährige Berufspraxis, wenn kein qualifizierter Abschluss vorhanden ist. Sechs Monate der nachzuweisenden Berufspraxis müssen in Tätigkeiten abgeleistet sein, die im wesentlichen den Aufgaben einer Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung entsprechen.

Aufbau
Die Fortbildung besteht aus einem theoretischen Teil, der sieben Blöcke je zwei Wochen und zwei Blöcke je eine Woche mit zusammen 640 Stunden umfasst. In einem berufspraktischen Teil (160 Stunden) wird ein Projekt in der Werkstatt erarbeitet. Das Projekt wird von den Lehrenden der Fortbildungsakademie intensiv vor Ort betreut und begleitet.

Inhalte
Die Inhalte entsprechen den Anforderungen der Prü-fungsverordnung § 4 bis § 8 und sind zu folgenden Themenschwerpunkten zusammengefasst:

  • Menschen arbeiten und kommunizieren in Gruppen
  • Professionalität in der WfbM
  • Der behinderte Mensch
  • Arbeit und Gestalt
  • Arbeit und WertLebenswelt Werkstatt

In dem Kursangebot für MitarbeiterInnen aus Werkstätten mit psychischen Behinderungen wird in besonderer Weise auf die Inhalte, Fragestellungen und Probleme dieser Zielgruppe eingegangen. Ergänzt werden diese Inhalte durch ein Projekt, das nach dem zweiten Block zwischen den Teilnehmern, den Werkstätten und den Lehrenden des Fortbildungsakademie vereinbart wird.

Methoden
Die Lehrenden der FortbildungsAkademie vertreten einen ganzheitlichen Ansatz: Die Fachinhalte sind zu Themenschwerpunkten zusammengefasst, wie sie in der Praxis erfahren werden. Es werden erwachsenengemäße Methoden "teilnehmerorientierten Lehrens und Lernens" angewendet, in denen die Erfahrungen der Teilnehmer am Anfang stehen und durch Sachinformationen und Reflexion vertieft werden.

Abschluss
Im neunten Block findet eine Prüfung gemäß der Verordnung zum anerkannten Abschluss statt, zu dem die Vorstellung des Projekts, eine schriftliche Arbeit, ggf. ein Planspiel und ein Fachgespräch gehören.

Termine
Der nächste Kurs beginnt im Frühjahr 2008.
Schwerpunkt Psychische Behinderung am 07.04.2008.
Schwerpunkt Geistige Behinderung am 26.05.07.

Veranstaltungsort
Alle Lehrgänge werden im Sozialseminar in Detmold durchgeführt. Eine Unterbringung und Verpflegung im Haus ist möglich und erwünscht.

Kosten
Die Kursgebühren für den gesamten Lehrgang (800 Stunden) einschließlich der Projektbetreuung in der WfbM betragen Euro 4100,-. Zahlungsweise: Anzahlung Euro 500,- und 4 Raten zu je Euro 900,- jeweils zum Ende der ersten vier Quar- tale. Die angegebenen Preise ent-sprechen dem Stand vom September 2001 - Änderungen sind möglich!
Übernachtung und Verpflegung 33,- Euro.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt an das Sozialseminar, Detmold. Fordern Sie das Formular bei uns an. Die Rücktrittsbedingungen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular. Zum 1. Block sind Informationsmaterialien über die Werkstatt und Sportbekleidung mitzubringen.

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