Fortbildungen 2013

Hier finden Sie unser Fortbildungsangebot 2013 in chronologischer Reihenfolge. Wenn Sie die jeweilige Zeile anklicken, erscheint eine kurze Beschreibung der Inhalte. Hier können Sie sich anmelden.

Wenn Sie Fragen haben, nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Kurs Nr. 1 - „Jetzt rede ich“ (13.02. – 14.02.2013)

Kommunikationskompetenz als Erfolgsfaktor im beruflichen Alltag

„Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache: Es funktioniert vom Augenblick der Geburt an – bis zu dem Moment, wo man aufsteht, um eine Rede zu halten.“ (Mark Twain)

In vielen Situationen, die der Arbeitsalltag mit sich bringt, werden wir „redend“ erlebt: bei Gesprächen mit Eltern, Behörden oder Kollegen, bei Redebeiträgen auf Eltern oder Informationsabenden, bei Anleitungsgesprächen oder Teamsitzungen und vielem mehr. Hierbei ist es in erster Linie relevant, wie man uns erlebt; denn in diesen Situationen erzielen wir einen Eindruck bei unseren Mitmenschen, der nicht immer der stimmende, aber häufig der bestimmende ist!

Wie genau wir erlebt werden, können wir selbst oft nur schwer einschätzen, aber mit den richtigen Kommunikationstechniken und dem richtigen Auftreten werden andere besser erreicht, überzeugt, motiviert und aktiviert. Wir beschäftigen uns in diesem Seminar daher vorwiegend mit den Fragen:

  • Wo sind meine Stolpersteine und Hemmungen in der Kommunikation und Selbstdarstellung?
  • Wie stärke ich die nonverbale Kompetenz in der Kommunikation?
  • Wie lerne ich in Gesprächssituationen mich selbst und meinen Partner richtig einzuschätzen?
  • Wirkungsvolles Auftreten durch Stimme und Sprache!

Videoauswertungen helfen während des Seminars dabei, die eigene Wahrnehmung und Selbsteinschätzung zu schärfen!

Max. 12 Teilnehmer

Kurs Nr. 2 - Alte Bewegungsspiele - neu entdeckt! (18.02.2013)

Vom Haus- und Hofspiel zur Trendsportart

Kinder brauchen für ihre gesunde Entwicklung vielfältige Spiel- und Bewegungsgelegenheiten. Wir wollen alte, fast vergessene Spielideen wieder aufleben lassen, sie ausprobieren und auf ihren Wert für die Entwicklung von Fitness, Gesundheit und Lernfähigkeit von Kindern in Tagesstätten und Grundschulen untersuchen. Hüpfkästchen, Ball- und Laufspiele, Fadenspiele, Murmeln u.v.m. können ebenso aktuell sein wie die Weiterentwicklung des Gummitwist zur Trendsportart Gambol Jump.

Max. 25 Teilnehmer

Kurs Nr. 3 - Kreative Gestaltung von Themenkisten (11.03. – 12.03.2013)

Die sozial-pädagogische Methode der Gruppenarbeit, nämlich Morgenkreis / Sitz-Gesprächskreis, kann durch Themenkisten belebt werden.

In schlichten Kartons werden Gegenstände gesammelt, die themenzentriert sind, z. B. Gestirne, Ufos, Urlaub, Märchen, Elektrik, Natur, Sinne u. a. m. Ergänzt werden diese durch Lieder, Spiele, Geschichten, Bilderbücher u. a. m.

Am 1. Tag werden die Kartons thematisch gestaltet und bestĂĽckt.
Der 2. Tag dient der Präsentation und dem Transfer auf die alltägliche Praxis.

Mitzubringen sind: Schuhkartons (Stiefel), gesammelte Gegenstände, Mappen mit gesammeltem Liedgut. Die Teilnehmer dieses Kursangebotes werden gebeten, nach Anmeldung alle Arten von größeren und kleinen Gegenständen, Souvenirs u. a. m. sammeln, um eine themengebundene, anregende Kiste bestücken zu können.

Max. 16 Teilnehmer

Kurs Nr. 4 - Entspannung für Kinder von 4-10 Jahren (13.03. – 15.03.2013)

Eine aktive und genussvolle Reise zur inneren Ruhe (WahrnehmungsĂĽbungen, PME, Fantasiereisen)

Kinder leben heute in einer medialen Welt, die geprägt ist von schnell wechselnden Bildern, Geräuschen, eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und vielfältigen Anforderungen. Sie reagieren darauf häufig mit Unruhe, Konzentrationsstörungen, aggressivem oder passivem Verhalten und anderen Symptomen.

Im Kurs werden zunächst theoretische Grundlagen zu körperlichen Stress- und Entspannungsreaktionen vermittelt. Daran anschließend werden im praktischen Teil die Wirkweise der Progressiven Muskelentspannung (PME), Brain-Gym-Übungen, Phantasiereisen, Atemübungen und kleine entspannende Einheiten am eigenen Körper erfahren und reflektiert. Wir werden dann Entspannungsstunden für Kinder unterschiedlicher Altersgruppen nach einem bestimmten Konzept ausarbeiten, durchführen und erleben.

Auch das eigene Erleben von An- und Entspannung wird also nicht zu kurz kommen, denn wir können Kinder nur zur inneren Ruhe führen, wenn wir selbst Entspannung genussvoll erleben können.

Mitzubringen sind: bequeme Kleidung, warme Socken, eine Matte und ein Kissen

Max. 12 Teilnehmer

Kurs Nr. 5 - Vom Maltisch zum Kinderatelier (16.04. – 18.04.2013)

Eine Methode, die kindliche Kreativität als Schlüssel für Selbstlernprozesse und Wissenserwerb betrachtet, wird auf den Kita-Alltag übertragen.

Ein Kinderatelier ist ein Gestaltungsbereich, der mit unterschiedlichsten Materialen ausgestattet ist. Dies kann ein eigener Raum sein, der neu oder ergänzend eingerichtet wird, oder ein Raumbereich, der beispielsweise im Flur abgetrennt wird, oder eben die Malecke, die durch ein erweitertes Materialangebot einen neuen Charakter bekommt.

Das Besondere daran aber ist die Grundüberlegung, einen kreativen Rückzugsbereich für Kinder zu schaffen, in dem sie jederzeit frei gestalten und experimentieren können.

Max. 10 Teilnehmer

Kurs Nr. 6 - Betreuung der U3-Kinder (12.06.2013)

Wir wissen jetzt alle darüber Bescheid, wie die kleinen Kinder in die Kitas eingewöhnt werden, um den Bedürfnissen der ganz Kleinen gerecht zu werden. Aber wie sieht es auf der Handlungsebene der Erzieher aus, wenn es um die psychosoziale Entwicklung und deren Unterstützung bei den Kindern in diesem Bereich geht?

Diesem Thema möchten wir uns an diesem Tag nähern.

Max. 16 Teilnehmer

Kurs Nr. 7 - Lebendige Inklusion (24.06. – 25.06.2013)

„Nach den anerkannten flugmechanischen Gesetzen kann die Hummel wegen ihrer Gestalt und ihres Gewichtes im Vergleich zur Flügelfläche nicht fliegen. Aber die Hummel weiß es nicht und fliegt trotzdem.“ (R. Schneider)

Die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung in Kindertageseinrichtungen ist ein zentrales Thema in der Vorschulpädagogik geworden. Je größer allerdings die Unterschiedlichkeit der Kinder ist, desto höher werden die Anforderungen an die Pädagoginnen und Pädagogen, den individuellen Möglichkeiten des einzelnen Kindes und gleichzeitig der ganzen Gruppe gerecht zu werden.

Dieser Kurs beschäftigt sich mit den Fragen nach Normalität und Behinderung und mit Methoden der Förderung. Außerdem wird die besondere Kommunikation und Zusammenarbeit mit Eltern von Kindern mit Handikaps in den Blick genommen.

Max. 20 Teilnehmer

Kurs Nr. 8 - Natur- und Umweltpädagogik (08.06. – 10.06.2013)

Theoretische Inhalte und praktische Methoden zur ökologischen Untersuchung eines Fließgewässerökosystems

„Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.“ (Matthias Claudius)

Ein wesentliches Ziel der Natur- und Umweltpädagogik ist es, Kinder für die Natur und ihren Erhalt zu begeistern. Um eine Bildung für eine nachhaltige Entwicklung und eine Raumverhaltenskompetenz zu erlangen, sind unmittelbare Erlebnisse und Erfahrungen mit der Natur nötig. Die Konfrontation mit einer realen Welt ermöglicht unmittelbares Erleben, Beobachten, Begreifen und Experimentieren.

Da Gewässerbiotope Kinder ganz besonders faszinieren und sich in ihnen zahlreiche Kleinlebewesen, wie z.B. Schnecken, Würmer, Insekten, Amphibien…entdecken lassen, bietet die Untersuchung dieses Lebensraumes vielfältige Möglichkeiten. Daher wollen wir uns in diesem Kurs vor allem mit praktischen Methoden der ökologischen Gewässeruntersuchung beschäftigen. Die Lebewesen eines Fließgewässers stellen je nach Art ganz besondere Ansprüche an ihren Lebensraum. So lässt sich anhand der Bestimmung der gefundenen Lebewesen die Gewässergüteklasse bestimmen.

Aber auch theoretische Inhalte zur Umweltpädagogik (z.B. Ziele, Vorbereitung naturkundlicher Exkursionen, Vermeidung von Gefahren, Grundregeln für die Gewässererkundung…) und zur Fließgewässerökologie (z.B. Beschaffenheit von Fließgewässern, Vorkommen von Lebewesen…) werden in diesem Kurs berücksichtigt.

Erlangen Sie fundierte Naturkenntnisse, erfahren Sie warum Naturerfahrungen so wichtig sind und welche Methoden Sie zielgerichtet einsetzen können, um Kinder und Jugendliche für Naturerfahrungen zu begeistern, ohne kostspielige Materialien anschaffen zu müssen.

Da dieser Kurs vorwiegend in der freien Natur stattfindet, werden wetterfeste Kleidung und Gummistiefel benötigt. Zudem müssen Proviant und Getränke mitgebracht werden.

Max. 14 Teilnehmer

Kurs Nr. 9 - „Anders wahrnehmen“ (10.06. – 12.06.2013)

Störungen erkennen und kindliche Entwicklung fördern am Beispiel von sensorischer Integration und Psychomotorik

„Wahrnehmung ist die sinnvolle Verarbeitung von Reizen“. (A. Fröhlich 1977)

Kinder werden im Gruppenalltag immer öfter als „auffällig“ wahrgenommen. Unter diesem Aspekt möchten wir praxisnahe Situationen aus dem Gruppenalltag betrachten, die uns aufzeigen, wie unterschiedliche Bedingungen die Verarbeitung der Wahrnehmung, sowohl von Kindern als auch von pädagogischen Fachkräften, beeinflussen können.

Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit Wahrnehmungsstörungen von Kindern im Bereich der sensorischen Integration (nach Jean Ayres) und entwickeln hierzu handlungsorientierte Maßnahmen. Wir betreiben dabei Schatzsuche statt Fehlerfahndung und erkunden gemeinsam Spielideen, die Raum für Froh-Sinn, Blöd- Sinn und gesundheitsorientierte Psychomotorik lassen.

Max. 20 Teilnehmer

Kurs Nr. 10 - Mit allen Sinnen Sprache begreifen – Sprachförderung im Kita-Alltag (05.11. – 07.11.2013)

„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Ludwig Wittgenstein (1889–1951)

Sprache und Kommunikation sind wichtige Bestandteile in der Entwicklung von Kindern und der Bildungsauftrag der Kitas legt seinen Fokus, durch Sprachstandserhebungen und Sprachtests, vermehrt auf die sprachliche Bildung von Kindern in der Elementarerziehung. Zusammen mit der Schrift stellen Sprache und Kommunikation die Schlüsselqualifikationen für den Bildungserfolg dar, sind entscheidende Voraussetzungen für die emotionale und kognitive Entwicklung und für die kulturelle Identität der Kinder.

In unseren Seminarmodulen möchten wir uns daher zunächst mit den Phasen des kindlichen Spracherwerbs beschäftigen, der mit der Geburt beginnt und im Alltag von Kindern beständig fortentwickelt und erweitert wird. Erste Störfaktoren und Beobachtungsmöglichkeiten werden dabei thematisiert.

Um Kinder ganzheitlich und in den verschiedenen Wahrnehmungsbereichen zu unterstützen, möchten wir uns daran anschließend dem kindlichen Sprachvermögen im Sinne des ganzheitlichen Lernens nähern.

Sprache und Kommunikation sollen mit Hilfe von Beispielen aus dem Bereich der Bewegungserfahrung, mit Rhythmik und Liedern, aber auch aus dem großen Bereich der Literacy-Förderung mit Spielen, Bilderbüchern, Reimen und (Klang-) Geschichten, sowie dem spielerischen Umgang mit Schrift im Kita-Alltag unterstützt werden. Gleichzeitig soll dabei Sprachproblemen vorgebeugt werden.

Auf diese Weise entsteht ein Fundus an praxisnahen Übungen, die im Alltag mit Kindern umgesetzt werden können.

Max. 25 Teilnehmer

Ein Fortsetzungsmodul dieses Kurses ist fĂĽr 2014 geplant.

Kurs Nr. 11 - Die „Kleinen“ im Kita - Alltag (13.11. – 15.11.2013)

Möglichkeiten und Veränderungen in der Arbeit mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren

Eigentlich scheint es ganz einfach: Liest man die Grundsätze zur Bildungsförderung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW, weiß man, wie Bildung mit Kindern im Vorschulbereich funktioniert. Dort heißt es:

„Kinder möchten sich ein Bild von der Welt machen. Niemand kann das für sie tun. So betrachtet ist Bildung Selbstbildung.“*

Erzieher in U3 Gruppen sind ein elementarer Teil dieser Welt. Und sie haben die Möglichkeit, mit den Kindern und für sie eine gute Basis für dieses Bild zu schaffen.

Aber wie funktioniert das bei den ganz Kleinen:

  • Einbezug aller Bildungsbereiche in die Arbeit der U3-Gruppen?
  • Partizipation mit Kindern unter drei Jahren?!
  • Mathematische und (schrift)sprachliche Grunderfahrungen?!
  • Wissenschaftliche Experimente?!

Brauchen diese Kinder das ĂĽberhaupt schon; sind andere Dinge in diesem Alter nicht viel wichtiger?
Diese oder ähnliche Fragen sind im Kollegium oder von Eltern sicherlich schon angesprochen worden.

In unserem Kurs möchten wir uns auf Basis entwicklungspsychologischer und lerntheoretischer Erkenntnisse mit der praktischen Arbeit in den einzelnen Bildungsbereichen für die U3 - Kinder auseinandersetzen. Dabei sollen unter anderem auch die konkreten individuellen Bedingungen der einzelnen U3-Gruppen aus Ihren Einrichtungen berücksichtigt werden.

Praktische Tipps für die Alltagsgestaltung, Ideen für Projekte, neu entwickelte Spielideen, Besonderheiten der Elternarbeit für diese Altersgruppe sollen Bestandteil unserer Kursmodule sein. Darüber hinaus können eigene Wünsche und Anregungen eingebracht werden.

* Ministerium fĂĽr Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW: Mehr Chancen durch Bildung von Anfang an. 2011 / MFKJKS 2021 S. 5

Max. 25 Teilnehmer

Ein Fortsetzungsmodul dieses Kurses ist fĂĽr 2014 geplant.

Zeitstruktur

Kurszeiten

  • von 09.00 bis 12.30 Uhr und
  • von 13.30 bis 16.00 Uhr

Veranstaltungsort

Alle Lehrgänge werden im SozialSeminar in Detmold durchgeführt. Eine Unterbringung und Verpflegung im Haus ist möglich.

Kosten

  • 1-tägig 70,00 €
  • 2-tägig 140,00 €
  • 3-tägig 210,00 €

einschließlich Tagungsunterlagen, Mittagessen und Tagungsgetränken.

Bildungscheck und Bildungsprämie können bei entsprechenden Voraussetzungen beantragt werden.

Anmeldung

Die Anmeldung senden Sie bitten an das SozialSeminar Detmold. Die RĂĽcktrittsbedingungen entnehmen Sie bitte dem Anmeldeformular.

Den Veranstaltungsflyer, die Ăśbersicht der Forbildungen zum ausdrucken und den Anmeldebogen finden Sie unter den Downloads.

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